Ökostrom bestellt - Kohle geliefert bekommen

   

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Würde man das Stromnetz mit einem Paketdienst vergleichen, dann würden die Päckchen nicht zum gewünschten Empfänger ausgeliefert werden, sondern immer beim Nachbarn, der eben auch irgendwo ein Päckchen bestellt hat. Ob dieser nun "grüner", "grauer" oder "gelber" Strom haben wollte, ist dem Zusteller egal, denn er nimmt immer den kürzesten Weg zwischen einem Absender und einem Empfänger. Die Portokosten bekommt der Paketdienst natürlich für die ganze Wegstrecke, und Sie zahlen natürlich den Preis, den Sie zahlen, auch wenn Sie etwas anderes geliefert bekommen.

Ökostrom bestellt - Kohle geliefert bekommen

Bei Corrently Stromtarifen ist dies anders. Um bei der Analogie zum Paketdienst zu bleiben, wird bei Corrently der Strom zwar immer noch an einen Paketdienst übergeben. Bei Ihnen am Netzanschluss wird aber geschaut, welche Pakete der Bote im Auto hat und entsprechend gezählt, wie viele grüne Päckchen und wie viele graue Päckchen er im Wagen hat und an Sie übergeben hat.

Möglich wird dies durch die Verwendung des GrünstromIndex, der die Beladungslisten des lokalen Zustellers (Verteilnetz) in den kommenden 24-36 Stunden kennt.