Ein Wald entsteht aus Ökostrom

   

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Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Energiewelt ja ein bisschen grüner machen, daher nehmen wir unser Marketing-Budget und verwenden es für eine unserer Meinung nach gute Sache, denn wir unterstützen nun Plant-for-the-Planet. Damit kompensieren wir 19 Tonnen CO2, die durch den Bezug von Ökostrom durch unsere Kunden entstanden sind.

Ein Wald entsteht aus Ökostrom

Ökostrom ist grün und Ökostrom ist CO2 neutral, denn er wird aus regenerativen Energien gewonnen. „Das stimmt so nicht ganz“, erklärt Stromdao Geschäftsführer Zoerner: „Ja, Ökostrom ist prinzipiell CO2 neutral. Natürlich gibt es immer eine CO2 Belastung, die bei der Produktion und Installation von Komponenten und Anlage entsteht, aber das ist nicht das entscheidende. Die entscheidende CO2 Belastung bei Ökostrom entsteht durch den Transport des Stroms im Netz. Kunden, die in München Ökostrom aus Hamburg verbrauchen, müssen hohe Stromverluste hinnehmen. Die Verluste werden auf der Strecke kompensiert durch Kohlestrom. Corrently betreibt deshalb einen hohen Aufwand, um Kunden über die Grünstromproduktion in ihrer Region zu informieren und sie so zum regionalen Verbrauch zu motivieren. Unsere Transportwege sind in der Regel deutlich unter 100 Kilometern. Aber auch auf kurzen Lieferstrecken entstehen Verluste. Die kompensieren wir für unsere Kunden mit frisch gepflanzten Bäumen.“

Jedem Kunden seinen Baum

Stromdao schenkt jedem Corrently Kunden einen lebenden Baum, Großverbraucher bekommen auch mal mehrere Bäume. Frisch gepflanzt wächst jeder Baum, wird groß und stark, speichert CO2, produziert Sauerstoff und stellt so den Stromtransport eines jeden Corrently Kunden CO2 neutral. Die Corrently Baumpflanzaktion realisiert Stromdao in Zusammenarbeit mit der Plant-for-the-Planet Foundation, die auch den UN-Baumzähler betreut und bereits viel Erfahrung mit Aufforstungsprojekten hat. Deren bekanntester Vertreter ist Felix Finkbeiner, der als junger Bub 2011 die Eröffnungsrede vor der UN zum Jahr des Waldes gehalten hat.

Dem Freifunk Rhein-Neckar ein kleinen Wald

Beim Freifunk-Netzwerk stellen Freiwillige in Eigenregie ihre Internetverbindung per WLAN zur Verfügung und bilden so eine globale Bewegung für freie Infrastrukturen und Zugang zu Kommunikation/Internet. Um eine gute Netzabdeckung zu erhalten, bedarf es vieler, die mitmachen und damit einige Router/WLAN Geräte, diese verbrauchen natürlich Strom. Wird Strom verbraucht, so wird zwangsläufig auch CO2 freigesetzt, eine Tatsache die Freifunker bereits diskutieren und nach Lösungen suchen.

Das Vorhaben soll ein Zeichen für Klimaschutz sein, aber vor allem auch eine reale Problemstellung, bei dem das Corrently-Ökosystem aus Software, Services und Verfahren gute Dienste bringen kann. Es sollen exemplarisch die konkreten Anforderungen ermittelt, sowie problematische Punkte identifiziert und reale Lösungen implementiert werden.