Kohleausstieg mit Blockchain und Stromprodukt selbst organisieren!

   

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Die Stromversorgung in Deutschland soll noch viele Jahre von der Verbrennung von Kohle abhängen. Bei einem überalterten Kraftwerkspark werden dafür Transferzahlungen in Millionenhöhe getätigt, die letztendlich die Stromrechnungen von jedem teuer machen. Genau das muss nicht sein...

Kohleausstieg mit Blockchain und Stromprodukt selbst organisieren!

Abseits von Klimaschutz und Ideologie ist die Kohleverstromung in einem Industrieland wie Deutschland rein aus wirtschaftlichen Gründen ein Auslaufmodell. Der Nachteil bei einer regulierten Umverteilung von großen Geldmengen ist, dass diese nicht dort ankommen, wo sie gewünscht sind. Geldströme, wie sie aus der Quelle der Stromzahler kommen, haben Verlustmengen in Verwaltung, Managergehältern und natürlich auch Renditeerwartungen der Investoren. Kein Wunder, dass eine Kohlekommission an Bürger und Wirtschaft vorbei entscheidet. Zukunftsfähig geht anders!

Es wird Zeit, die Umverteilung neutral zu organisieren und hier kann die Energy-Blockchain ein nützliches Werkzeug sein. Abseits von Kommissionen schafft eine Technologie das wichtigste Gut zu diskriminierungsfrei “automatisieren” : Vertrauen.

Wir vertrauen darauf, dass mit der Wahl des Stromtarifs alles so geschieht, wie wir es gerne hätten. Doch geben Stromkunden damit auch das Steuer aus der Hand und überlassen die Zukunft jemand anderem.

“Würde man sich eine Waffe kaufen, und diese auf die Parkbank legen, dann würde man sich strafbar machen. Beim Stromtarif übernimmt man genauso Verantwortung dafür, was mit dem bezahlten Geld passiert”.

Lückenlose und unveränderliche Nachweisbarkeit aller Transaktionen, dies ist eine der Errungenschaften der Blockchain Technologie. Was mit Bitcoin seit 2008 funktioniert, geht seit 2016 auch mit Strom. Mittels sogenannter Smart-Contracts wurde kleinteilig nachvollziehbar, wie eine Umverteilung funktioniert. Man kann problemlos eine Antwort darauf geben, wie viel von “mir” steckt in “X”. Anders ausgedrückt kann man herausfinden, wohin das über die Stromrechnung bezahlte Geld geflossen ist und welches Kraftwerk davon profitiert hat. Dies setzt Stromanbieter unter Druck, denn es wird transparent, was sonst undurchsichtig bleibt.

In einem Corrently-Stromprodukt wird der Teil, der zum Aufbau von Erzeugungsanlagen im Strompreis enthalten ist, auf dem Stromkonto als Corrently-Guthaben in Echtzeit ausgewiesen. Über dieses Guthaben kann der Stromkunde entscheiden. Er entscheidet, welche Erzeugungsanlage dieses Geld bekommt - im Gegenzug erhält er Strom aus dieser Anlage. In der Energiewirtschaft wird diese Art der Zuordnung als “Dispatch” bezeichnet und ist im Falle von den Stromprodukten statisch über einen längeren Zeitraum (Jahre). Da allerdings nicht jede Anlage konstant Strom erzeugt, wird Verbrauch und Erzeugung über den Grünstromindex verdrahtet und mittels Blockchain abgesichert.

Der Kohleausstieg wird mit Corrently ausgehend vom Bedarf des Einzelnen organisiert. Da der Stromkunde selbständig entscheidet, welche Kraftwerke aufgebaut werden, da er den Nutzen daraus zieht, werden rein ökonomische Gründe dafür sorgen, dass neuere Erzeugungsanlagen, die zum individuellen Bedarf passen, eher den Zuschlag bekommen.

“Micro-Cent statt Millionen-Transfers, mit kleinteiligen Entscheidungen zu einer sicheren und bezahlbaren Stromversorgung.”