Melina & Jonas F. - Nichts darf schiefgehen

   

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Vor zwei Jahren hat die junge Familie ihr kleines Häuschen gebaut. Das Glück schien perfekt, als letztes Jahr ihr Sohn geboren wurde. Heute erkennen sie, wie stark sie ihre Freiheit verloren haben.

Melina & Jonas F. - Nichts darf schiefgehen

Es ist eine Lebensplanung wie aus dem Buche. Nach dem Studium der erste feste Job; es war die richtige Zeit um mit Nestbau zu beginnen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, ein Speicher im Keller war nicht nur “günstig” beim Bau gleich mitzufinanzieren, sondern sollte auch unabhängiger machen vom Stromversorger.

“Begriffe wie Eigenstrom und Autarkie klangen damals genau wie unser Ding”, erinnert sich Melina und Jonas ergänzt “Wir wollten mit Sonnenstrom vom eigenen Dach aber auch die richtige Entscheidung treffen.”.

Für Kauf und Installation hatte das Paar ihren Baukredit um 25.000€ aufgestockt. Dank der niedrigen Zinsen, die auch vor zwei Jahren bereits üblich waren, stiegen die Belastungen pro Monat um lediglich 50€. Worüber die beiden sich nicht im Klaren waren, ist die Auswirkung, die dieser “kleine” Betrag auf ihre reale Lebenssituation hat.

Als vor wenigen Wochen die eigentlich sinnvolle Entscheidung anstand, den alten, reparturbedürftigen Diesel gegen ein neues Auto zu tauschen, bekam der Sonnenstrom vom Dach einen dunklen Schatten.

“Durch die hohen monatlichen Belastungen, bekommen wir keine weiteren Finanzierungen. Als normaler Stromkunde könnten wir sparsam sein und weniger verbrauchen - beim Dachstrom nicht.” erklärt Jonas und führt fort. “Größere Dinge dürfen bei uns nicht schiefgehen. Wir sind schlicht nicht mehr kreditwürdig!”.

Es gibt viele Familien, denen es ähnlich geht wie Melina und Jonas. Mit dem Bau des Eigenheims geht in den ersten Jahren die Möglichkeit verloren auf neue Herausforderungen zu reagieren. Da Bank, Solateur und Bauunternehmen alle bereits ihr Geld verdient haben, müssen Familien sich selbst helfen. Produkte am Markt, wie Corrently lösen das Problem aus Sicht des Kunden und sind mehr als “billiger Strom”.