Warten auf das Strompreissignal

   

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Es kann nicht mehr lange dauern! Nur noch wenige Sekunden und schon werden sich wie von Geisterhand die Helfer des Alltags in Bewegung setzen. Die Wäsche gewaschen; das schmutzige Geschirr gereinigt und viel wichtiger: Für warmes Wasser gesorgt. Jetzt ist es soweit, das Signal zum großen Start.

Warten auf das Strompreissignal

Einmal am Tag ist es soweit! Der Zeitpunkt, an dem für diesen Tag die meiste Energie aus lokalen Erneuerbaren Energieträgern stammt. Sozusagen die grüne Stunde des Tages. Der GrünstromIndex hat den Tageshöchstwert in Münster erreicht. Es ist der Zeitpunkt, an dem weniger Brennstoffe für die Stromerzeugung benötigt werden, wie zu anderen Zeiten des heutigen Tages. Ein Zeitpunkt, auf denen die intelligenten Helfer des Alltags gewartet haben. In einem Corrently Stromprodukt sollte möglichst viel Stromverbrauch in die “grünen Stunden” verlegt werden.

Für den einen oder anderen mag es noch sehr spannend sein ein paar Tage die Geräte von Hand einzuschalten, wenn per Browser-PopUp die Meldung erscheint, dass es jetzt soweit ist. Ein paar mehr Tage kann man sich auch mit einer normalen Zeitschaltuhr behelfen, die man am Vortag bereits auf die Zeiten einstellt, bei denen der Strom grüner - und damit günstiger - ist.

Viel “smarter” ist eine Integration in das Smart-Home. Diese Lösungen unterstützen sehr häufig das MQTT Protokoll, damit sogenannte Smart-Plugs (Intelligente Steckdosen) basierend auf einem Signal ein bzw. aus geschaltet werden. Für MQTT gibt es ein GrünstromIndex Relay, welches Abläufe und Szenen auf Basis des Preissignal ermöglicht. Etliche andere Integrationen sind bereits entwickelt oder stehen kurz vor der Fertigstellung.